Fastenzeit

Fastenzeit, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. 

Zeit zum Innehalten, sich mal von dem gewohnten Trott lösen, mal auf "Süchte" verzichten.

Aber was heißt das im Alltag, wie fühlt es sich an, mal eine Weile ohne z.B. Zucker zu leben, keine Torte, keine Naschereien bei der Arbeit oder abends auf der Couch. Kein Alkohol, kein Glas Sekt beim Sonntagsbrunch mit Freunden, kein Anstoßen mit Alkohol beim Geburtstag oder bei einem guten Essen. Ist das so schwer?

Ja und nein. Vielleicht auch abhängig davon wie das Wetter ist, ob kalt und nass, wie die Weltlage gerade ist, ob so aufgewühlt wie im Augenblick, ob Ostern so früh im Jahr liegt wie dieses Jahr.

Von der persönlichen Verfassung, der eigenen Tagesform.

Der innere Kritiker könnte jetzt sagen, eine Ausrede findet man immer. Stimmt auch.

Aber selbst wenn all das Verzichten so nicht geht, vielleicht kann man dann ja jedenfalls mal was anderes probieren, einfach mal was anders machen als sonst.

z.B. mehr wandern, walken an der frischen Luft, vielleicht Yoga, vielleicht Tanzen, das geht auch gut daheim für sich allein, wenn gerade die Tanzpartner fehlen oder man keine Lust hat raus zu gehen.

Vielleicht "Ölziehen" zur Entgiftung (einfach etwas Sonnenblumenöl für ca. 10 min im Mund hin- und her schlürfen, dann ausspucken in ein Glas oder ins WC, den Mund gut spülen und Zähne putzen). 

Das hilft dem Körper sich von Überflüssigem zu befreien.

Oder mal einen Tag fasten, mit Saft oder Tee, ohne viel zu essen.

Mal ein Tag ohne Fernseh oder Handy, Tablet oder Computer.

Es gibt soviele Möglichkeiten, probieren Sie doch mal eine aus.

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die Schneeflocke

“Kannst du mir sagen, wie viel eine Schneeflocke wiegt?”, fragte eine Kohlmeise eine Wildtaube.

“Ein Nichts von einem Nichts”, antwortete sie.

“Da muss ich dir etwas Erstaunliches erzählen”, sagte die Kohlmeise.

“Ich sass auf einem Tannenzweig nahe am Stamm,  als es zu schneien anfing, nicht heftig, es war kein Schneesturm, nein, so leise wie ein Traum.

Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die auf den Zweigen und Nadeln meines Astes hängen blieben. Ich kam bis zu 3.741.952.

Als die nächste Schneeflocke auf den Ast fiel – ein Nichts von einem Nichts,  wie du gesagt hast – , brach der Ast ab.”

Nachdem sie das gesagt hatte, flog die Kohlmeise davon.

Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Verkünderin des Neuen, dachte über die Geschichte nach und

sagte schliesslich zu sich: 

“Vielleicht fehlt nur noch eine einzige Stimme, damit es Frieden auf der Welt gibt.”

 

Kurt Kauter, aus: “Offen wie das Meer, weit wie der Himmel” von Jack Kornfield

 

Wäre doch schön wenn es mehr dieser einzelnen Stimmen gäbe

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Allergie oder emotionaler Stress

Bin ich allergisch, habe ich die Nase voll, sind es bereits die Haselpollen im viel zu warmen Winter oder geht mir etwas oder jemand gegen den Strich?

Kennen Sie das auch:  Sie sitzen entspannt mit Freunden beim Essen und müssen plötzlich Niesen, die Augen jucken und tränen und das alles schon ohne das Sie was gegessen haben?

Könnte es sein, dass Sie gerade allergisch auf ein Thema waren oder auf Personen am Tisch oder in der Umgebung, z.b. die Bedienung oder ging jemand vorbei mit einem Duft, der Sie an was erinnert hat?

All das kann auch allergische Symptome hervorrufen, die unser Unterbewusstsein dann für uns plötzlich und unergründlich "hervorzaubert". 

Was dann tun? Einfach durchatmen und erstmal reinspüren was Ihnen in dem Moment vor der Reaktion durch den Kopf ging, dann tief all das einatmen was da gerade war und alles wieder ausatmen.

Versuchen Sie es einfach ein paar mal, oft funktioniert es verblüffend einfach

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Herz-Kommunikation

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

 

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was nähren wir in uns?

 

Die zwei Wölfe

 

Ein alter Indianer sprach mit seinem Enkelsohn über das Leben.
„In mir wütet ein Streit“, sagte er zu dem Jungen. „Es ist ein heftiger Streit zwischen zwei Wölfen. Der eine Wolf ist schlecht – er besteht aus Wut, Eifersucht, Gier, Größenwahn, Schuld, Groll, Lügen, Stolz, Überheblichkeit und Egoismus. Der andere Wolf ist gut – er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Demut, Freundlichkeit, Freigiebigkeit und Mitgefühl.
Auch in dir wütet dieser Streit, ja, in jedem Menschen.“
Der Junge dachte einen Augenblick nach, dann fragte er seinen Großvater: „Welcher Wolf wird den Streit gewinnen?“
Der alte Mann lächelte und sagte: „Der Wolf, den du nährst.“

Verfasser unbekannt

 

In diesem Sinne wünsche ich allen für das Mars-Jahr 2016, dass der friedvolle Wolf gewinnt. Eine Unterscheidung in Gut und Böse ist mir zu simpel, kein Mensch ist nur gut oder nur böse, nichts ist nur schwarz oder nur weiß, es gibt immer unzählige Schattierungen und Farben.

Mögen die leuchtenden, die lichten Farben in Ihrem Leben gewinnen,damit das Leben mit Freude und Liebe gelebt werden kann.

Ein entspanntes 2016 wünscht Martina Coldewey

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