Fastenzeit

Fastenzeit, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. 

Zeit zum Innehalten, sich mal von dem gewohnten Trott lösen, mal auf "Süchte" verzichten.

Aber was heißt das im Alltag, wie fühlt es sich an, mal eine Weile ohne z.B. Zucker zu leben, keine Torte, keine Naschereien bei der Arbeit oder abends auf der Couch. Kein Alkohol, kein Glas Sekt beim Sonntagsbrunch mit Freunden, kein Anstoßen mit Alkohol beim Geburtstag oder bei einem guten Essen. Ist das so schwer?

Ja und nein. Vielleicht auch abhängig davon wie das Wetter ist, ob kalt und nass, wie die Weltlage gerade ist, ob so aufgewühlt wie im Augenblick, ob Ostern so früh im Jahr liegt wie dieses Jahr.

Von der persönlichen Verfassung, der eigenen Tagesform.

Der innere Kritiker könnte jetzt sagen, eine Ausrede findet man immer. Stimmt auch.

Aber selbst wenn all das Verzichten so nicht geht, vielleicht kann man dann ja jedenfalls mal was anderes probieren, einfach mal was anders machen als sonst.

z.B. mehr wandern, walken an der frischen Luft, vielleicht Yoga, vielleicht Tanzen, das geht auch gut daheim für sich allein, wenn gerade die Tanzpartner fehlen oder man keine Lust hat raus zu gehen.

Vielleicht "Ölziehen" zur Entgiftung (einfach etwas Sonnenblumenöl für ca. 10 min im Mund hin- und her schlürfen, dann ausspucken in ein Glas oder ins WC, den Mund gut spülen und Zähne putzen). 

Das hilft dem Körper sich von Überflüssigem zu befreien.

Oder mal einen Tag fasten, mit Saft oder Tee, ohne viel zu essen.

Mal ein Tag ohne Fernseh oder Handy, Tablet oder Computer.

Es gibt soviele Möglichkeiten, probieren Sie doch mal eine aus.

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